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Montag, 24. Oktober 2011
Samstag, 22. Oktober 2011
Montag, 17. Oktober 2011
Blaue Beeren
Blaubeeren hat sich das Kind am Freitag gewünscht. Ich habe genickt ohne genau darauf zu achten, was die kosten, da ich irgendetwas anderes mit der Verkäuferin ausklamüsert habe. Die Verkäuferin hat mich dann auch zweifelnd angeschaut. "Wirklich? Die kosten *sau.viel*."
Kind guckt mich mit flehenden Augen an. Ich seufze, gebe dem statt, denn ich hatte das ja schon abgesegnet. Unter der Bedingung, daß die auch garantiert gegessen werden. Heute habe ich dann gedroht, sie ihm in den Rachen zu kippen, wenn er die nicht freiwillig ißt. Hat er auch gemacht. Der Rest wurde kurzerhand eingefroren und wird die nächsten Tage über den Joghurt gekippt - Mössjöh ist nämlich völlig verrückt nach gefrorenen Früchten auf Joghurt. Aber vorher habe ich noch ein paar Fotos von den Prachtstücken gemacht, denn es werden wahrscheinlich die letzten frischen Blaubeeren des Jahres sein. Zu schade. Ich kann die nicht ausstehen. Egal wie hübsch die sind.
Sonntag, 16. Oktober 2011
Samstag, 15. Oktober 2011
Freitag, 14. Oktober 2011
Von gestern
Ausbeute noch von gestern. Ich spekuliere auf fotogeneres, weniger depressives Wetter morgen früh. Eigentlich gefallen mir meine üblichen Fotoecken gar nicht so richtig, vielleicht sollte ich die Gegend noch ein wenig mehr erforschen um hübschere Ecken zu finden? Jedenfalls habe ich mir für morgen früh den Wecker gestellt. Bis halb neun habe ich Zeit, danach geht es auf den Kinderflohmarkt.
Donnerstag, 13. Oktober 2011
Donnerstag, 6. Oktober 2011
Sonntag, 2. Oktober 2011
Samstag, 1. Oktober 2011
Freitag, 30. September 2011
Die Feige
Oh, ich habe ja schon lange nichts Essensähnliches mehr gepostet. Das liegt wahrscheinlich daran, daß der Mann gerade weg ist und der Anreiz für Experimente fehlt. Ich bin froh, wenn ich überhaupt etwas koche, denn das Kind mag es ja sowieso nicht. Aber so gar nichts habe ich auch nicht gemacht. Die Woche stand ganz im Zeichen der Feige. Da die entstandenen Dinge durchweg unappetittlich aussahen, habe ich die Früchte eben nur frisch geknipst. 
Feigen sehen wunderhübsch aus. Sie sind nicht wirklich mein Lieblingsobst, obwohl ich mich allmählich immer mehr mit ihnen anfreunden kann, aber sie sind einfach...ja, hübsch. Roh und pur mag ich sie, wie gesagt, nicht so gerne. Aber als Zutat finde ich sie großartig. So z.B. in der Pasta. Feigenpasta ist was ganz Feines. Mit Büffelmozzarella und Schinken haben wir sie auch probiert. Heute habe ich die Empanadillas von Magnoliaelectric ausprobiert. Also, nein, eigentlich bin ich nur bei der Feige geblieben, die restliche Zusammenstellung war ganz anders aber auch sehr lecker.Dann habe ich noch Feigen eingelegt, was nicht so der Knaller war. Zwar schmeckt es lecker und der Sirup, der dabei entstanden ist, ist wirklich köstlich, aber die Haut der Feigen wird sehr fest. Wenn ich das noch mal machen sollte, dann schneide ich die klein. Aber zusammen mit Joghurt und einem halben Granatapfel...hmmmm. Unwiderstehlich.
Zu guter Letzt ist noch etwas Weihnachtlicheres entstanden, ich habe nämlich Feigenlikör angesetzt. Wie der geworden ist? Keinen blassen Schimmer, das erfahre ich in ca. 6 Wochen. Daneben gab es noch einen kleinen Versuch mit Amarenakirsch-Rotwein-Likör als Eigenkreation. Und da bin ich auch sehr gespannt, was daraus wird.
Und ja. Eigentlich wollte ich doch nur ein paar Fotos zeigen.
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Donnerstag, 29. September 2011
Dienstag, 27. September 2011
Montag, 26. September 2011
Samstag, 24. September 2011
Herbstwald
Aber: mir ist aufgefallen, daß ich im Sommer wenig Landschaft fotografiert habe. Ich fand das Licht irgendwie...uninteressant. Abendlicht ist sehr hübsch, aber im Sommer liegt die Abendsonne genau dann, wenn es irgendwie ungünstig ist. Das Licht tagsüber ist grell. Im Herbst oder Frühjahr hingegen erwischt man das tolle Licht auch, wenn man mal nicht so früh oder spät unterwegs sein kann. Das Licht ist weicher. Ich liebe ja auch das Licht im Winter, es hat eine ganz eigene Qualität. Sonne versteht sich. Fadgrau naßkalter Matsch ist was ganz anderes.
Die Farben kommen hinzu. Wenn man nicht gerade ein paar bunte Blumenwiesen in der Nähe hat, ist der Sommer in Deutschland ausgesprochen grün. Naja. Irgendwann wird das ein bißchen fad. Der Herbst und der Frühling sind einfach bunter. Der Wald, die Umgebung gewinnen an Struktur, an Kontrast - wir haben nämlich nicht das Glück in einer ausgesprochen fotogenen Landschaft zu wohnen. Immer sind irgendwelche Felder und Häuser im Weg, es ist wenig Gewässer in der Nähe und irgendwie ist die Ecke hier hübsch aber fototechnisch gesehen eher langweilig. Außerdem riecht der Wald im Herbst so gut.
Das Schöne an einer vertrauten Umgebung ist auch, daß der Zwang "Perfekte Fotos" zu machen nicht vorherrscht. Das ist mir heute bewußt geworden. Vertrautes kann langweilen, aber es eröffnet auch Möglichkeiten: Schließlich kann man ja morgen wiederkommen, wenn die Fotos nichts geworden sind. Im Urlaub z.B. ist der Druck, schöne Erinnerungen, perfekte Bilder zu schaffen einfach größer. Daher kann ich es auch durchaus genießen, durch den vertrauten Wald zu gehen, den ich schon X-Mal durchquert habe und mir die Freiheit lassen, mit der Kamera ein wenig zu experimentieren. Außerdem wollte ich wissen, ob sie wieder geht wie eh und je.
Wenn nur nicht jede Ecke im Wald gleich aussehen würde, beim heutigen Waldspaziergang sind wir eine Stunde im Wald herumgeirrt und haben den richtigen Parkplatz gesucht. Machte aber irgendwie auch nichts. Der Kleine hat Herumgepottert (sprich: er ist als Zauberer auf seinem "Besen" umhergesaust) und ich habe Bucheckernkauend ein bißchen fotografiert.
Schön wars. Würden wir ja morgen wiederholen aber in der Nähe ist Apfelernte mit Apfelsaftherstellen.
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Montag, 19. September 2011
Donnerstag, 25. August 2011
Zwetschgen-Chutney
Die süßesten Früchte wachsen in Nachbars Garten. Ebenso ist das Gras auf der anderen Seite grüner. Leider jedoch stimmt es in diesem Fall nicht. Die gemopsten Zwetschgen vom Feld nebenan (also, ich fand, der Baum sah einsam und verlassen aus und ich glaube nicht, daß er jemals beerntet wird) waren kein bißchen süß, da noch unreif. Ich habe mir trotzdem ein Kilo (plus) mitgebracht, da ich was ganz Bestimmtes ausprobieren wollte: Zetschgen-Chutney.
Zwetschgen-Chutney? Häh? Ja, ich weiß, hört sich merkwürdig an. Doch hierzulande kennen die meisten halt nur Mango-Chutney und nicht die schätzungsweise 100.000 anderen Chutney-Sorten mit ihren verschiedenen Zubereitungsmethoden. Mango-Chutney ist eine äußerst leckere Sache. Eigentlich. Doch leider schmecken die fertigen Chutneys, gelinde gesagt, besch***eiden. Bis jetzt habe ich noch jedes gekaufte Chutney wieder ausgespuckt. Selbstgemacht ist deutlich besser, doch auch da mag ich nicht jedes und davon immer noch am liebsten das mit Mango. Doch Mango-Chutney verlangt nach unreifen Mangos und die sind hierzulande kaum jemals zu kriegen. Unreife Zwetschgen hingegen gab es und ich dachte mir, daß ich es zumindest mal probieren könnte.
Die Aktion schien ein voller Erfolg zu sein, dennoch war ich am Ende doch ein wenig unzufrieden: ein wenig genascht habe ich, es war köstlich, doch man sollte es noch mindestens vier Wochen ziehen lassen, damit sich der volle Geschmack entfaltet. Pah.
Verwendet habe ich am Anfang ein Rezept für Pflaumen-Chutney und habe mich mittendrin umentschieden und ein bewährtes Mango-Chutney-Rezept verwendet. Klingt komisch, ist aber gar nicht so schlecht gewesen, da in dem einen nach zu wenig Essig und in dem anderen nach zu viel verlangt wurde. Also, hier das Rezept
300 g brauner Zucker
350 ml weißer Essig (ich habe 150 ml Holunderbalsamico mit dem weißen Essig gemischt)
4-6 Chilischoten (scharf)
5 cm Ingwer, gerieben
4 Knoblauchzehen, gerieben
1 Zwiebel, fein gehackt
1 EL schwarze Senfsamen (Asia-Laden)
1-2 EL Salz (verwendet habe ich mein gutes Hibiskussalz, da kein anderes da war. Paßte aber gut dazu)
125 g Rosinen
Zubereitung:
Zwetschgen entkernen und mit dem Essig in einem großen Topf mit geschlossenem Deckel bei mittlerer Hitze in ca. 20 Minuten gar kochen bis sie zerfallen. Die restlichen Zutaten hinzufügen und auf kleiner Flamme köcheln lassen bis die Masse zäh wird. Immer wieder umrühren. Als Garprobe tropft man einen Löffel voll auf einen Unterteller und macht (nach Abkühlen) mit dem Finger einen Strich durch. Schließt sich der Strich schnell wieder, heißt es weiterköcheln lassen. Fließt es zäh, kann man das Ganze in vorbereitete, sterilisierte Gläser füllen. Wie ganz normale Marmelade halt.
Gläser sterilisieren - meine Methode ist, daß ich die gespülten Gläser in den kalten (!) Ofen schiebe, auf 100-120°C stelle und, soblad der Ofen die richtige Temperatur hat, ca. 10 Minuten drin lasse. Das erspart mir die Hantiererei mit den Töpfen, die sowieso immer zu klein sind. Mir ist noch nie ein Glas zerplatzt, denn das passiert nur, wenn die Temperaturen kraß schwanken - d.h. kochende Flüssigkeit in kaltes Glas oder umgekehrt kalte Flüssigkeit in heißes Glas. Daher kann man auch eigentlich jedes Keramikteil in den Ofen schieben, auch nicht feuerfestes - man sollte eben Gläser und Teller etc. langsam im Ofen erhitzen, dann passiert nichts. Das einzige, worum man sich dann sorgen müßte ist die Glasur, aber das ist bei Gläsern ohnehin nicht das Problem, denke ich...
Die Deckel hingegen sollten nicht in den Ofen, da die Gummierung sonst Schaden nimmt. Die spült am besten mit einem Fingerhut Schnaps aus bevor man die Gläser zuschraubt. Danach noch 5 Minuten auf den Kopf stellen - ich mache das weniger, um den Deckel zu sterilisieren, obwohl das auch passiert, als vielmehr um zu testen, ob der Deckel auch dicht ist...
Zwetschgen-Chutney? Häh? Ja, ich weiß, hört sich merkwürdig an. Doch hierzulande kennen die meisten halt nur Mango-Chutney und nicht die schätzungsweise 100.000 anderen Chutney-Sorten mit ihren verschiedenen Zubereitungsmethoden. Mango-Chutney ist eine äußerst leckere Sache. Eigentlich. Doch leider schmecken die fertigen Chutneys, gelinde gesagt, besch***eiden. Bis jetzt habe ich noch jedes gekaufte Chutney wieder ausgespuckt. Selbstgemacht ist deutlich besser, doch auch da mag ich nicht jedes und davon immer noch am liebsten das mit Mango. Doch Mango-Chutney verlangt nach unreifen Mangos und die sind hierzulande kaum jemals zu kriegen. Unreife Zwetschgen hingegen gab es und ich dachte mir, daß ich es zumindest mal probieren könnte.
Die Aktion schien ein voller Erfolg zu sein, dennoch war ich am Ende doch ein wenig unzufrieden: ein wenig genascht habe ich, es war köstlich, doch man sollte es noch mindestens vier Wochen ziehen lassen, damit sich der volle Geschmack entfaltet. Pah.
Verwendet habe ich am Anfang ein Rezept für Pflaumen-Chutney und habe mich mittendrin umentschieden und ein bewährtes Mango-Chutney-Rezept verwendet. Klingt komisch, ist aber gar nicht so schlecht gewesen, da in dem einen nach zu wenig Essig und in dem anderen nach zu viel verlangt wurde. Also, hier das Rezept
Zutaten:
1,4 Kilo unreife Zwetschgen300 g brauner Zucker
350 ml weißer Essig (ich habe 150 ml Holunderbalsamico mit dem weißen Essig gemischt)
4-6 Chilischoten (scharf)
5 cm Ingwer, gerieben
4 Knoblauchzehen, gerieben
1 Zwiebel, fein gehackt
1 EL schwarze Senfsamen (Asia-Laden)
1-2 EL Salz (verwendet habe ich mein gutes Hibiskussalz, da kein anderes da war. Paßte aber gut dazu)
125 g Rosinen
Zubereitung:
Zwetschgen entkernen und mit dem Essig in einem großen Topf mit geschlossenem Deckel bei mittlerer Hitze in ca. 20 Minuten gar kochen bis sie zerfallen. Die restlichen Zutaten hinzufügen und auf kleiner Flamme köcheln lassen bis die Masse zäh wird. Immer wieder umrühren. Als Garprobe tropft man einen Löffel voll auf einen Unterteller und macht (nach Abkühlen) mit dem Finger einen Strich durch. Schließt sich der Strich schnell wieder, heißt es weiterköcheln lassen. Fließt es zäh, kann man das Ganze in vorbereitete, sterilisierte Gläser füllen. Wie ganz normale Marmelade halt.
Gläser sterilisieren - meine Methode ist, daß ich die gespülten Gläser in den kalten (!) Ofen schiebe, auf 100-120°C stelle und, soblad der Ofen die richtige Temperatur hat, ca. 10 Minuten drin lasse. Das erspart mir die Hantiererei mit den Töpfen, die sowieso immer zu klein sind. Mir ist noch nie ein Glas zerplatzt, denn das passiert nur, wenn die Temperaturen kraß schwanken - d.h. kochende Flüssigkeit in kaltes Glas oder umgekehrt kalte Flüssigkeit in heißes Glas. Daher kann man auch eigentlich jedes Keramikteil in den Ofen schieben, auch nicht feuerfestes - man sollte eben Gläser und Teller etc. langsam im Ofen erhitzen, dann passiert nichts. Das einzige, worum man sich dann sorgen müßte ist die Glasur, aber das ist bei Gläsern ohnehin nicht das Problem, denke ich...
Die Deckel hingegen sollten nicht in den Ofen, da die Gummierung sonst Schaden nimmt. Die spült am besten mit einem Fingerhut Schnaps aus bevor man die Gläser zuschraubt. Danach noch 5 Minuten auf den Kopf stellen - ich mache das weniger, um den Deckel zu sterilisieren, obwohl das auch passiert, als vielmehr um zu testen, ob der Deckel auch dicht ist...
Montag, 22. August 2011
Zeche
Und jetzt ein paar Impressionen von der Zeche Zollverein. Schade, ich hätte mich wirklich gerne einfach nur aufs Fotografieren konzentriert statt ständig darauf zu achten, daß sämtlicher Anhang nicht plötzlich einfach weg ist. Das Verständnis für meine Fotografiererei ist in der Familie bedauerlicherweise nicht sehr ausgeprägt.
Also, nicht daß meine Verwandtschaft den Kommentar jetzt in den falschen Hals bekommt: was ich meinte war, daß es ihnen einfach unbegreiflich ist, wie ich Spaß daran haben kann, Blümchen, rostige Schrauben und derartiges "Jedöhns" zu knipsen. Und ich hätte ja auch was sagen können, aber ich wollte nicht schon wieder diejenige sein, die alle anderen aufhält. Und das, nachdem ich dem Kind ständig predige, daß es nicht so trödeln solle...aber pssstt...
Also, nicht daß meine Verwandtschaft den Kommentar jetzt in den falschen Hals bekommt: was ich meinte war, daß es ihnen einfach unbegreiflich ist, wie ich Spaß daran haben kann, Blümchen, rostige Schrauben und derartiges "Jedöhns" zu knipsen. Und ich hätte ja auch was sagen können, aber ich wollte nicht schon wieder diejenige sein, die alle anderen aufhält.
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