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Samstag, 15. Oktober 2011

Ab-seiling

Fotoausbeute - naja. Zu voll. Hätte ich mir denken können: das Schloß ist nun mal eines der beliebtesten Ausflugsziele hier in der Nähe. Immerhin sind zwei Hochzeitsgesellschaften durch die Gegend gelatscht. Aber ein paar Bilder sind mir doch vor die Kamera gehüpft.




Dienstag, 27. September 2011

Armes Kerlchen

...wurde trotz akutester Unlust dazu gezwungen, mit mir Kastanien sammeln zu gehen.
Kastanien fand er eher grenzwertig, dafür war das Brautshooting, das am schloß stattfand um so spannender (Mama, warum ist die Braut so schön? Warum hat die so schöne Schuhe?)



Und jetzt liegen hier Kastanien en masse herum. :-)

Montag, 26. September 2011

Apfelernte

Wie versprochen gibt es jetzt auch Fotos von der Apfelernte:



Sonntag, 25. September 2011

Kleiner Schreck am Nachmittag

Statt wie geplant die Bilder vom Apfelhain hier zu posten bin ich eben mit dem Kleinen im Krankenhaus gewesen. Nichts Schlimmes, eine dicke, sehr dicke fette Beule - das Kind ist beim Rennen über seine Füße gestolpert und mit Karacho (sein Lieblingswort zur Zeit) auf die Türschwelle gefallen. Klar, mit dem Kopf. Erst habe ich es eher gelassen gesehen, dann habe ich die wirklcih riesige Beule gesehen, mich immer mehr beunruhigt und bin dann doch ins Krankenhaus. Dummerweise in der Kreisstadt, was bedeutete: 20 Minuten hin, 20 Minuten zurück und die Frage, was denn ist, wenn etwas richtig Schlimmes mit dem Kind ist und kein Auto da. Dumm gelaufen oder was? Sparmaßnahmen am falschen Ende. Schade, daß es hier keinen Telefonnotdienst gibt, den hätte ich nämlich eher gebrauchen können - das was in der Sprechstunde erzählt wurde, hätte mühelos auch telefonsich geklärt werden können. Nun ja. Kind o.K., ein paar Schrammen, eine häßliche Beule und die Anordnung, über Nacht zu beobachten, was bedeutet, daß wir wieder auf Anfang sind: alle zwei Stunden wecken...

Zum Apfelpflücken schreibe ich dann morgen was. Nein, zeige die Fotos, viel zu erzählen gibt es nicht, war lustig, für die Kinder spannend und der Apfelsaft ist einfach nur hmmm...frisch gepreßt halt.

Samstag, 24. September 2011

Herbstwald

 Ich habe keine Ahnung, wieso das so ist, aber wenn es Herbst wird, dann bin ich gerne im Wald. Natürlich eher bei Sonnenschein als im Regen. Oder im Nebel. Ich bedaure zutiefst, daß der Sommer zuende geht. Wirklich, denn ich bin ein Sommerkind. Für mich könnte fast das ganze Jahr über Sommer sein. Wahrscheinlich fand ich es deshalb in Down Under und den Emiraten wettertechnisch auch ideal für mich.

Aber: mir ist aufgefallen, daß ich im Sommer wenig Landschaft fotografiert habe. Ich fand das Licht irgendwie...uninteressant. Abendlicht ist sehr hübsch, aber im Sommer liegt die Abendsonne genau dann, wenn es irgendwie ungünstig ist. Das Licht tagsüber ist grell. Im Herbst oder Frühjahr hingegen erwischt man das tolle Licht auch, wenn man mal nicht so früh oder spät unterwegs sein kann. Das Licht ist weicher. Ich liebe ja auch das Licht im Winter, es hat eine ganz eigene Qualität. Sonne versteht sich. Fadgrau naßkalter Matsch ist was ganz anderes.

Die Farben kommen hinzu. Wenn man nicht gerade ein paar bunte Blumenwiesen in der Nähe hat, ist der Sommer in Deutschland ausgesprochen grün. Naja. Irgendwann wird das ein bißchen fad. Der Herbst und der Frühling sind einfach bunter. Der Wald, die Umgebung gewinnen an Struktur, an Kontrast - wir haben nämlich nicht das Glück in einer ausgesprochen fotogenen Landschaft zu wohnen. Immer sind irgendwelche Felder und Häuser im Weg, es ist wenig Gewässer in der Nähe und irgendwie ist die Ecke hier hübsch aber fototechnisch gesehen eher langweilig. Außerdem riecht der Wald im Herbst so gut.

Das Schöne an einer vertrauten Umgebung ist auch, daß der Zwang "Perfekte Fotos" zu machen nicht vorherrscht. Das ist mir heute bewußt geworden. Vertrautes kann langweilen, aber es eröffnet auch Möglichkeiten: Schließlich kann man ja morgen wiederkommen, wenn die Fotos nichts geworden sind. Im Urlaub z.B. ist der Druck, schöne Erinnerungen, perfekte Bilder zu schaffen einfach größer. Daher kann ich es auch durchaus genießen, durch den vertrauten Wald zu gehen, den ich schon X-Mal durchquert habe und mir die Freiheit lassen, mit der Kamera ein wenig zu experimentieren. Außerdem wollte ich wissen, ob sie wieder geht wie eh und je.

Wenn nur nicht jede Ecke im Wald gleich aussehen würde, beim heutigen Waldspaziergang sind wir eine Stunde im Wald herumgeirrt und haben den richtigen Parkplatz gesucht. Machte aber irgendwie auch nichts. Der Kleine hat Herumgepottert (sprich: er ist als Zauberer auf seinem "Besen" umhergesaust) und ich habe Bucheckernkauend ein bißchen fotografiert.




Schön wars. Würden wir ja morgen wiederholen aber in der Nähe ist Apfelernte mit Apfelsaftherstellen.

Sonntag, 18. September 2011

Wochenendgeschnipsel

Vorgestern Hocketse in der Firma des Mannes. Jede Menge Leute waren da und Kinder wuselten zwischen allen herum. Aufgefahren wurde, was ging und das war eine Menge. Das Kind war satt und zufrieden am Ende, ganz klassisch mit Klößchen, Rotkohl und Ente abgefüllt. Ich war nach zwei Gläsern Wein ernsthaft beschwipst und schon um halb zehn abends todmüde im Bett. Der Mann war nicht ganz so beschwipst, nicht ganz so müde aber genauso zufrieden wie wir.

Fast zufrieden.Für einen rundum gelungenen Tag hätte der Besuch beim Kamerareparateur meiner Wahl nicht sein müssen. Ich habe meine Kamera ein wenig lädiert. Wie das passiert ist, erzähle ich noch...

Jetzt weiß ich endlich, wie ein Windrad gebastelt wird.

Am lustigsten fand ich die Kinder-Tombola am Ende. Jedes Kind mußte sein Kärtchen abgeben, das wurde gezogen, das Kind aufgerufen und es durfte sich aus den vielen Sachen, die auf dem Tisch aufgehäuft waren, etwas aussuchen. So weit die Theorie. In der Praxis sah es dann so aus, daß die Kinder wie ein Rudel Hyänen millimeterweise an den Gabentisch heranrückten, gierig lauernd. Die Tombolaveranstalter haben schließlich angsterfüllt aufgegeben und die Hyänen durften über ihre Beute herfallen.


Bei der Heimkehr sieht das Kind jemanden die unter unserem Haus gelegene Kneipe betreten: "Guck mal Mama, der geht in die Knallpe und raucht und danach ersäuft er sich." Jaja, so ist das, wenn man in die Knallpe geht...

Gestern dann Open House bei IO. Zwar war die Einladung nicht angekommen, dafür sind wir aber trotzdem hingefahren und ja, was soll ich sagen? Das Haus ist einfach nur ein Traum, wenn man verwinkelte, alte Häuschen mag. Die Kinder hatten Platz ohne Ende, konnten sich draußen und drinnen austoben und waren  am Ende fix und alle. So muß es auch sein. Für die Erwachsenen war es aufgrund der vielen Kinder äußerst gemütlich, so daß man auch mal miteinander reden konnte, sich kennenlernen konnte, sich einen kleinen Wein ungestört zu Gemüte führen konnte und - ganz ehrlich - die wunderschönen Abende mit den alten Kommilitonen vermißt hat, denn daran hat mich das Ganze erinnert. Wein, zwangloses Sit-In, gutes Essen, Entspannung pur und leicht schlechtes Gewissen, weil man nicht beim Abwasch geholfen hat... Schön wars :-)

Außerdem habe ich mir eine tolle Idee zum Aufrüschen meiner Kamera geholt. So ein hübsches Kameraschnickeldi. Ich zeige es euch, mache auch ein Tutorial, falls es schön wird, nur muß das Benötigte erst ankommen. 

Heute hat das Kind unter unendlicher Langeweile gelitten. Unerträglich. Eigentlich hätten wir rausgehen müssen, aber wir waren dazu zu langweilig. Außerdem hat der Mann die Waschmaschine endgültig repariert. Unser merkwürdiger Handwerker hatte uns die Ersatzteile einfach vor die Tür gelegt, nachdem ich Monate nichts mehr von dem Mann gehört udn nie einen Rückruf auf zahlreiche Versuche erhalten hatte.

Und gleich dann Sherlock Holmes und tatort. Mit Rotwein. Ich glaube, es wird langsam Zeit, den Konsum wieder auf Vorurlaubsniveau zu senken. Hicks.

Dienstag, 23. August 2011

Freibadwetter

Freibadwetter heute, nicht wahr? Haben wir auch genutzt und sind mit dem Kindergartenkumpel verabredet gewesen. Das mit der Verabredung hätten wir uns aber auch schenken können, da sowieso alle da waren, die nicht im Urlaub waren. Egal, schön wars auf jeden Fall, die Kiddies hatten eine Menge Spaß - vier Stunden Freibad halt. Am Ende dann Gejammer - wobei bei meinem Knirps die Diskussion am ausgedehntesten war, aber schlagartig aufhörte als ich darauf hinwies, daß keiner von seinen Kindergartenkumpels so ein Geschrei machten. Dem Kurzen war es peinlich und wir konnten dann endlich friedlich nach Hause. Das weltbeste Abendessen gegessen (Rucola mit Ei à la türkisch, do legst di nieda!) und ab ins Bett. Und obwohl ich nicht herumgetobt habe, bin ich ebenfalls hundemüde. Hach, Sommer ist einfach nur herrlich.

Montag, 22. August 2011

Zeche

Und jetzt ein paar Impressionen von der Zeche Zollverein. Schade, ich hätte mich wirklich gerne einfach nur aufs Fotografieren konzentriert statt ständig darauf zu achten, daß sämtlicher Anhang nicht plötzlich einfach weg ist. Das Verständnis für meine Fotografiererei ist in der Familie bedauerlicherweise nicht sehr ausgeprägt.





Also, nicht daß meine Verwandtschaft den Kommentar jetzt in den falschen Hals bekommt: was ich meinte war, daß es ihnen einfach unbegreiflich ist, wie ich Spaß daran haben kann, Blümchen, rostige Schrauben und derartiges "Jedöhns" zu knipsen. Und ich hätte ja auch was sagen können, aber ich wollte nicht schon wieder diejenige sein, die alle anderen aufhält. Und das, nachdem ich dem Kind ständig predige, daß es nicht so trödeln solle...aber pssstt...

Schnipsel

Urlaubsschnipsel hätte es eigentlich heißen müssen, aber da der Urlaub ja eher unfreiwillig war...egal. Jedenfalls sind wir heil wieder zu Hause angekommen. Wie sich übrigens herausgestellt hat, war es ganz gut, daß wir während der letzten zwei Wochen nicht zu Hause waren, da wir einen Trockner in der Wohnung stehen hatten, der doch extrem laut war. Aber jetzt ist die Decke trocken, das Ding ist weg und der Maler kann kommen. In drei Wochen oder so, denn Freitag geht es wieder iin Richtung Süden.

  • In der ersten Woche gab es Kultur pur: Neanderthal-Museum, Pippi Langstrumpf, Zeche Zollverein. Besonders beeindruckend fand das Kind übrigens die eingeschlagenen Schädel im Neanderthal-Museum, das aber nicht nur deswegen sehenswert ist. Pippi Langstrump war laut und schrill und ein wenig zu lustig für mich, aber dem Kind hat es außerordentlich gut gefallen. Dafür war Zeche Zollverein auch ganz nett, nur für einen Fotoausflug hätte ich mehr Ruhe gebraucht und für alles andere war Eintritt zu zahlen, so daß ich es nicht mehr ganz so toll fand wie noch vor ein paar Jahren, als ich das letzte Mal da war.
  • Zusätzlich gab es Auslaufprogramm: Schwimmen, Spielplatz, Einkaufen für die Oma, Zeche Zollverein - ist schließlich ein Riesengelände. Daher war das Benehmen des Knilches fast vorbildlich. 
  • Bloggerpause gab es wegen der genannten Punkte oben: ständige Action führte dazu, daß wir erstens fast nie zu Hause waren und zweitens, daß wir immer recht spät abends nach Hause kamen, so daß die Zubettgehzeiten etwas unchristlich waren und ich auch immer recht erledigt war.
  • Die zweite Woche bei den anderen Großeltern war für mich etwas entspannender, da ich sowieso abgemeldet war. Kind war bei den über alles geliebten Großeltern und für mich gab es Feierabende, Ausschlafen und das etwas ratlose Danebensitzen, da keiner mit mir spielen wollte... aber eben auch kaum Internet.
  • Freitag haben wir "eben mal" spontanst einen Abstecher nach Hamburg gemacht, wo aber weder diese Dame noch die andere Hamburgerin Zeit für uns hatten. Zu schade, aber aber es war wirklich zu spontan geplant, fürchte ich. 
  • Toll war das Eisenbahnwunderland. Der Ausflug hat sich gelohnt.
  • Kindergarten hat wieder angefangen. Aber nur für eine Woche. 
  • Zum Fotografieren bin ich kaum gekommen - das Wetter war nicht sehr einladend. Es gibt allerdings Fotos von der Zeche und vom Miniaturwunderland, wo mich weniger die Eisenbahnen als vielmehr die vielen, manchmal sehr skurrilen, Details fasziniert haben. Die kommen gleich im Anschlußposting.
  • Eigentlich wollte ich ja noch ganz viele Schnipsel schreiben, aber mir fällt nichts mehr ein. Gar nichts mehr.
  • Fürs Fotografieren setze ich auf Frankreich: die neue Speicherkarte ist bestellt...

Sonntag, 7. August 2011

Tripsdrill

Ein Wochenendzeitverbringding: der Wildpark Tripsdrill. Der Mann hatte zum Geburtstag einen Gutschein dafür bekommen. Eigentlich auch für den Freizeitpark, aber dazu hatte er keine Lust. Zum Ausgleich dafür will er in einem Bauwagen übernachten. Oder so. Also sind wir nur im Wildpark gewesen und, wie eigentlich immer, war es ein ideales Ausflugsziel. Wilde Tiere - Wölfe, Bären, Füchse, Luchse - fand das Kind wenig spannend. Viel interessanter waren all die anderen Viechereien, die im Wald umherliefen, so gut wie zahm waren und sich haben füttern lassen. Im Füttern nämlich ist das Kind ganz groß. Nicht mal der Regenguß zwischendurch hat was ausgemacht. Der Besuch wird definitiv wiederholt - Tripsdrill ist ein echter Ausflugstipp, wenn man mal nicht weiß, was man machen soll.




Blöd war, daß wir das so kurzfristig beschlossen hatten, daß ich kein Ausflugsessen für uns vorbereiten konnte. Wir mußten da essen. Gut war, daß es nicht so mies war, wie ich befürchtet hatte: Es gab nämlich Würstchen und Stockbrot zum Selbergrillen.




Sonntag, 24. Juli 2011

Solitude Revival

Wir haben uns heute dorthin begeben. Mein Mann als Motorsportfan durfte sich das natürlich nicht entgehen lassen. Es war ganz interessant, die alten Autos zu sehen und zu hören. Das Mann fachsimpelte begeistert vor sich hin, das Kind tollte herum und futterte Pommes.

Spannender als die alten Autos fand das Kind fand allerdings die alte Dampfwalze, die seit anno Dunnemals im Glemseck steht. Paßte ganz gut: Muttern konnte ein bißchen fotafieren, Papa konnte gucken, Kind konnte spielen. Ein tolles Zeitverbringdings, selbst bei nicht so schönem Wetter. Eines sollte ich mir aber für nächstes Mal merken: Der Kaffee ist scheußlich...

Auf dem Rückweg hat sich das Kind für einen offenen Motor an einem der alten Rennwagen interessiert, der Vater hat alles im Detail erklärt und zwei von der Presse fanden es  wohl so drollig, daß die, statt die Autos abzulichten, den Vater mit dem Kind fotografiert haben. Ich hätte mal besser nach den Fotos gefragt, aber ich war zu tranig.









Ich glaube aber, daß ich vielleicht irgendwann auch mal ein Kulturpflichtprogramm einführen sollte, kann ja wohl nicht sein, daß ich immer zu diesen Motosportevents mitgeschleift werde und zum Ausgleich keiner mit mir kommt.

Donnerstag, 16. Juni 2011

Verwandtenbesuch-Schnipsel

So, wir sind zurück aus dem Norden und der erste Teil des Urlaubs ist zuende. Viel Urlaub war es ja nicht, was wir bisher hatten. Um ehrlich zu sein, bin ich bald reif für die Anstalt.

Die Beerdigung am Samstag war zum Glück keine, ich kann Beerdigungen nicht ab. Ein Trauergottesdienst für den Opa des Mannes. Schlimm genug, aber war zu ertragen. Der gute Mann ist immerhin 98 geworden.

Sonntag Nachmittag ging es direkt weiter zu meiner Verwandtschaft nach D. Der Mann hat sich am Montag aus dem Staub gemacht - er mußte arbeiten. Das Kind hatte danach genug Zeit, mich in den Wahnsinn zu treiben. Der Knilch hat sich von der aller-aller-schlimmsten Seite gezeigt. Insgesamt so schlimm, daß keine Minute Auszeit für mich übrigblieb. Nicht mal fotografieren konnte ich. Außerdem mußten etliche Kilo Johannisbeeren zu Gelee und Sirup verarbeitet werden. 16,5 Gläser Johannisbeerengelee und fast 3 Liter Sirup sind es geworden.

Jetzt die ewig lange Fahrt durch den Regen, Stau, die Dörfer mit einem Kind, das bei jeder Pause protestierend gebrüllt hat. Ich bin feddisch und reif fürs Irrenhaus - die Abfahrt heute morgen hat sich um mehr als eine Stunde verzögert, weil das Kind ein derartiges Theater gemacht hat, daß die Tante ernsthaft überlegt, ob wir wiederkommen dürfen. AAAHHHHH!

Ich hingegen habe mir ernsthaft überlegt, ob wir uns den Urlaubsstreß überhaupt antun sollen. Eine Woche mit Kind und Mann, die sich ewig und drei Tage in der Wolle sind, sind mir suspekt. Ich habe aber jetzt beschlossen, mich gar nicht mehr einzumischen, denn: der Mann ist erwachsen, er kann sich ganz alleine wehren. Wahrscheinlich ist meine Einmischung auch Teil des Problems. Gleiches ird in Zukunft für alle anderen Erwachsenen, die das Kind zur Wießglut bringt, gelten.

Ich bin übrigens so genervt, daß mich schon Kleinigkeiten vollkommen aus der Fassung bringen, so zum Beispiel die kleine Quengelei vorhin, weil das Kind (nach der anstrengenden Autofahrt) gefordert hat, daß ich mit ihm spiele. Ich bin laut geworden, war aber vollkommen überflüssig. War wohl ein wenig zu viel des schlechten Benehmens in den letzten Tagen...

Freitag, 10. Juni 2011

Behördengedöns

Ich: will Führerschein umschreiben lassen.
Behörden: wollen es mir so umständlich wie möglich machen.
Ich: stelle fest, daß es hier genau so läuft wie in Down Under. Effizient, schnell und reibungslos...öh...oder so.

Samstag waren wir in der Führerscheinstelle des Kreisstädtchens, wo die zuständige Dame vollkommen überfordert war ob der vielen Ein- und Ausreisestempel des Reisepasses. Nein, könne sie nicht akzeptieren, wir bräuchten eine Meldebescheinigung. Als wir ihr geduldig erklärt haben, daß wir keine An- und Abmeldebescheinigung haben, da wir die ganze Zeit in Deutschland gemeldet gewesen sind, war sie wieder überfodert und hat uns auf ihren Cheffe verwiesen. Zwischenzeitlich hieß es noch, daß wir eine Übersetzung des Führerscheins bräuchten. Diese benötigte Übersetzung, die mich um die 50 Euronen gekostet hätte, bezog sich auf eine einzige Zeile, nämlich "Licence Class", der Rest war Adresse etc. Ich war schon wieder auf 180, als ich das gehört habe. Zzum Glück hat mir aber der Chef der überforderten Dame versichert, daß es auch ohne Übersetzung ginge. Wenigstens etwas.

Nun, um das Ganze abzukürzen, haben wir es Montag morgen noch mal hier in der Zweigstelle versucht, in der Hoffnung, daß die sich kooperationsbereiter geben würden. Taten sie nicht, sie konnten das nicht machen. Überforderung pur bei dem zuständigen Sachbearbeiter.

Ich bin also gestern, nach Abklärung mit dem Chef der Abteilung, wieder ins Kreisstädtchen gefahren, mit allen erfoderlichen Unterlagen. Statt alles abzustempeln und zu erledigen, habe ich ein Formular ausgehändigt bekommen, daß ich mit den Unterlagen im Rathaus abgeben muß. Die Unterlagen werden dann ins Kreisstädtchen zur Führerscheinstelle geschickt...ich muß dazu jetzt nichts sagen, oder? Zur Krönung hat man mir hier im Rathaus heute morgen noch gesagt, daß ich gestern doch die Gebühren hätte bezahlen müssen, das könne ich hier nicht machen...aaaahhhhhhh!!!

Effizienz pur. Oder so etwas ähnliches.  Mir scheint, daß die überforderten Leute von den Behörden denken, daß der Rest der Welt nichts anderes zu tun hat, als ihnen mit ihren Anliegen auf die Nerven zu fallen. Und da wir ja nichts anderes zu tun haben, haben wir ja auch die Zeit, stundenlang fröhlich von Behörde zu Behörde zu pilgern.


Seit dem alten Rom hat sich scheinbar garnix geändert...

Montag, 6. Juni 2011

Strawberry Fields

Den am Samstag schon versprochenen Besuch auf dem Erdbeerfeld haben wir heute nachgeholt. Zwei Kilo Erdbeeren, ein glückliches und vollgestopftes Kind (bin ich froh, daß die nur die Schale und nicht die Besucher wiegen...) und das alles ganz kurz und knapp vor dem nächsten Regenschauer :-)

Wochenende

Wochenende - irgendwie ist es verflogen wie nix. Eigentlich hatte ich ein langes Posting über das Wochenende geschrieben, aber uneigentlich ist überhaupt nichts gewesen, wenn man einmal von dem Mini-Ausflug gestern absieht. Ich fühle mich immer noch matschig - jetzt als Nebenwirkung von den Antibiotika. Wenn ich damit durch bin und mich wieder fit fühle, gibt es vielleicht auch mal wieder andere Postings als diese schlechtgelaunte Jammertiraden - aber Dauerkopfschmerzen und Übelkeit wirken sich nun einmal eher negativ auf meine Stimmung aus.

Aber bevor es hier zu deprimierend wird, die Foto-Ausbeute des Wochenendes. Sogar mit Blümchen.






Sonntag, 15. Mai 2011

Sonntag

So, da Wochenende. Es war eigentlich ganz ruhig, wir haben uns ausgeruht. Der Mann ist ja immer noch gejetlagt, so daß man abends so gar nichts mehr mit ihm anfangen kann. Mit mir ist es aber auch nicht besser, ich habe gestern eigentlich nur geschlafen und zum Glück ging es dem Kind genau so - denn müde Eltern und waches Kind gehen so gar nicht zusammen. Allerdings hat der Knabe sich gestern derart schlecht benommen, daß wir den Ausflug zum Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr streichen mußten. Er ist im Moment, ich schrieb es ja schon, in einer extrem bockigen Phase. Das geht so weit, daß erst einmal grundsätzlich aus Prinzip das Gegenteil von dem gemacht werden muß, was Mama und Papa sagen, ganz egal, wie doof es ist. ja, es geht sogar so weit, daß er meine Kaffeetasse mitnimmt und sorgfältig in die Spüle legt, wenn ich ihm strikt verbiete, genau das zu tun. Einfach nur, weil er gar nicht mehr darüber nachdenkt, was er da machen und nicht machen soll, sondern nur noch dagegen ist. Nun, es ist eine Phase und auch die werden wir überstehen.

Wir haben dann eben heute die Feuerwehr besucht - der Tag der offenen Tür ging über zwei Tage, da 150-jähriges Bestehen gefeiert wurde. Mössjöh hat also nicht wirklich was verpaßt, sondern gestern nur die Ruhe bekommen, die er dringend brauchte. Heute durfte er dann nach Herzenslust Feuerwehrautos gucken, Brandübungen bewundern und hat sich geweigert, seinen eigenen kleinen Feuerwehrhelm abzunehmen. Die Kiddies sind diesen Bobbycarparcours übrigens wie bescheuert entlanggesaust, selbst die größeren Kinder fanden es klasse. Alle auf Knien auf dem Bobbycar, sonst wäre es gar nicht mehr gegangen :-)


Ansonsten haben wir den ganzen restlichen Tag Spiele spielen müssen, von Kayanak über Das Magische Labyrinth, Robbys Rutschpartie und Spitz paß auf! Selbst die Spiele der Logopädin wollten gespielt werden. Ich bin nur froh, daß die Bücherei hier Spiele führt...

Montag, 2. Mai 2011

Schnipsel

Zurück vom Osterurlaub. Schön wars und viel wars.

Bei Uroma gab es ganz viel Schaum auf der Wiese. Wunderhübsch war das. Man hätte das sogar essen können. Interessant.


Ein fast ganzer Tag mit der besten Freundin. War das schön!

Es gibt schöne Ecken in Essen. Hätte ich nie gedacht, daß ich von einem Fleckchen Ruhrgebiet derart angetan sein könnte.

Bei Opa hingegen gab es nur wenig Wiesenschaum, dafür aber jede Menge Spaß.

Wenn man bis spät abends um halb elf Eier färbt, damit der Osterhase auch was zu tun hat, ist das sehr löblich. So als gute Mutter etc.pp. Wenn man dann die Eier vergißt, wenn man zu Oma und Opa fährt, hat das was mit Blödheit zu tun.

Eiersuchen war toll. Der Osterhase war der Held des Tages. Das Kind glaubt an ihn, hat er doch die ihm hingelegte Möhre gefressen. Da ich Osterhase gespielt habe, war es, denke ich, nur recht und billig, das Gemüse anzuknabbern, oder? Es war übrigens ein kleines Zitterspielchen, denn das Kind war bereits wach (um kurz nach sechs sprang es wohl aus dem Bett und brüllte, daß es doch schon hell sei...). Oma hat abgelenkt, wir versteckt.


Das italienische Osterei, von der besten Freundin mitgegeben, hieß "Bimbo" und war leider schon zu grotesken Formen zusammengeschmolzen. Machte dem Knilch aber nichts, er mochte es trotzdem anknabbern.

Schokoladenvergiftung dritten Grades. Jetzt - Ostern ist schließlich vorbei - ist alles konfisziert und es wurde sich mit dem Kind geeinigt, das Schokoladenzeugs jetzt über die nächsten Wochen zu verteilen. Jeden Tag darf er ein klitzekleines Bißchen. Da er es heute schon ganz vergessen hatte, verstecke ich das Zeug und...naja, schaun mer mal. Viel Spaß macht uns allen hingegen "Spitz paß auf!" und das große "UNO" - da hat der Osterhase eine ziemlich gute Idee gehabt.

Der Osterhase fährt Diesellok. Leider keine Dampflok, die fiel wegen der trockenen Witterung und der damit zusammenhängenden Waldbrandgefahr aus.


Oma und Opa sind toll. Mama nicht. Daher schläft man lieber bei den Großeltern und gönnt Mama ruhige Abende. Schön :-)

Opa ist 70 geworden. Es war ein toller Geburtstag.

Das Osterfeuer war der Wahnsinn. Es handelte sich nicht etwa um ein kleines Feuerchen, sondern es wurde wochenlang an einem gut fünf Meter hohen Scheiterhaufen gebastelt. Der auch ordentlich gebrannt hatte. Die Kinder durften an dem Tag zündeln.



Und waren begeistert.

Aber nicht nur. Ein wenig Panik kam bei vielen der kleineren Kinder auf, da das Holz derart knochentrocken war, daß alles in 20 Sekunden komplett in Flammen stand.

So ein Riesenfeuer ist vielleicht heiß!

HaPe Kerkeling ist nicht so meins. "Ich bin dann mal weg!", das so viele begeistert hat, hat mich genervt. Schade, daß der wiedergekommen ist. Aber den Jacobsweg mal zu laufen, würde mich trotzdem reizen.

Ich bin wieder Strohwitwe. Eine Woche, vielleicht auch zwei. Der Mann ist wieder in Vietnam. Ich bin aber nicht allein, sondern habe hochherrschaftlichen Besuch: das Tati hat sich eingeladen. Einfach so.

Das Kind hat - ich darf es vielleicht ausnahmsweise mal erwähnen, obwohl ich das ja nicht so gerne mache, aber ich bin so stolz - dem Opa ein ganz besonders tolles Geschenk gemacht, indem es entschieden hat, stubenrein zu werden. Bzw. stubenrein ist vielleicht noch das falsche Wort; vielmehr wird auf Windeln verzichtet.

Was am Sonntag bei der Rückfahrt zu Problemen geführt hat, da das Kind keine Windeln für die lange Fahrt mehr haben wollte. Aber so untrainiert wie der Knilch ist, haben wir darauf bestanden. Sicher ist sicher.

Ein blöder, äußerst blöder Zeitpunkt für die Waschmaschine, ein wenig kaputt zu gehen. Es gibt kaum einen blöderen, glaube ich. (Nachtrag dazu: Erleichterung: es sind "nur" die Dämpfer und bis die Ersatzteile da sind, kann ich weiterwaschen.) *Puh*

Wir sind zu Fuß zum Hermann raufgegangen.  Bei Wettrennen hinauf war er gar nicht so chancenlos - die viel älteren Cousinen (?) waren älter und schneller. Aber das Kind ist ausdauernder. Das Kind war immer so stolz, daß die viel älteren Cousinen mit ihm gespielt haben. Ab und zu.

Jetzt weiß ich aber, warum Kinder in seinem Alter noch nicht in Fußballvereinen aufgenommen werden. Es ist schon schwierig genug, einem Vierjährigen zu vermitteln, daß er den Ball wieder hergeben soll und wo das Tor ist. Ich stelle mir vor, was für eine Herausforderung es sein muß, das elf und mehr Vierjährigen beizubringen.

Samstag ein Riesenausflug anläßlich Opas Geburtstag. Familientreffen delüks, Schlemmerei, Bötchenfahrt und Besuch des Dornröschenschlosses. Unglaublich, was Schwiegerpapa sich hat einfallen lassen.








Ostern war schön. Das Wetter war toll. Der Großelternbesuch klasse. Überhaupt alles rundum gelungen. Der Mann würde hier widersprechen: sein Mopped funktionierte nicht so wie es sollte. So mußte das Gefährt stehen gelassen werden (Glaubt man dem Mann, war das eine reine Qual bei dem Wetter) und sich auf die Bahn verlassen werden.

Die Statistik der Bahn, laut der die Züge zu 90% pünktlich sein sollen, kann so nicht stimmen.


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