Freitag, 5. August 2011

Za'atar

Juliane von Schöner Tag noch! hat sich für mein Za'atar-Rezept interessiert, das ich mir aus dem Internt gefischt habe. Ich war diesmal sogar schlau genug, mir das zu notieren bevor ich die Seite wieder geschlossen habe...



Za'atar - was ist das überhaupt? Nun, es ist ein Gewürz, das in der Küche des Nahen Ostens häufig verwendet wird. In den Emiraten habe ich es gesehen, und es schmeckt einfach nur wahnsinnig gut, wenn es auf Fladenbrot gestreut ist - wie Focaccia oder so. Da ich aber nicht so oft Fladenbrot gemacht habe, so lange wir noch in den Emiraten wohnte und ich mir auch nicht sicher war, was das eigentlich war, wußte ich gar nicht so recht was damit anzufangen und habe es nie in der Küche verwendet.

Wieso ich erst jetzt darauf gekommen bin ist ganz einfach: ich wollte ein Rezept nachkochen, für das ich Za'atar brauche. Und ich sage euch: ich habe mir die Hacken wund gelaufen hier im Dörfle. Aber nichts zu machen, es war nicht zu finden. In die große Stadt wollte ich aber dafür auch nicht fahren, der Aufwand war mir zu groß. Also habe ich kurz recherchiert und siehe da, es ist ganz einfach selber zu machen. Im Prinzip ist Za'atar nichts anderes als eine Art Kräutermischung, so etwas wie beispielsweise Italienische Kräuter oder Kräuter der Provence. Es wird zu allen möglichen Gerichten gereicht und jede Familie hat da, wie beim indischen Garam Masala, ihr eigenes Rezept.

Aber jetzt genug gequatscht, jetzt kommt das Rezept, das ich übrigens, wie eigentlich immer, leicht abgewandelt habe.


Za'atar
2 TL Oregano
1 El Petersilie
3 EL Thymian
2 TL Majoram
2 EL Sumach
1/2 Kaffeetasse Sesamsamen (Ich hatte übrigens einen Sesam-Schwarzkümmel-Mix, sehr lecker)
1 TL Salz (oder nach Belieben)
1 TL Zitronenschalen (optional, ich hatte es vergessen)

Zuerst werden die Sesamkörner in der Pfanne trocken geröstet. Die getrockneten Gewürze werden in eine Küchenmaschine gegeben, der geröstete Sesam hinzugegeben und alles ein paar Mal durchgemüllert. Leider hatte ich nur die normalen, getrockneten Kräuter, die man so im Gewürzregal findet, ich denke, mit selbst getrockneten Kräutern schmeckt es dann noch mal eine Ecke aromatischer. Den Sumach, die Beeren des Essigbaumes, die der ganzen Kräutermischung den letzten Pfiff geben, findet man in türkischen oder arabischen Läden.

Kommentare:

Jana hat gesagt…

du wirst noch zu einer richtigen Food-Bloggerin :-)

Das Rezept hört sich genial an, das muss ich unbedingt mal nachmachen, auch wenn ich sumach nicht kenne...

VG Jana

Juliane hat gesagt…

Oh wie schön! Das ist ja wie bei Wünsch Dir was hier ;-) Vielen Dank für das Rezept! Hab ich mir gleich auf meine Nachkochliste gesetzt und wird hoffentlich demnächst ausprobiert.

Viele Grüße und schöner Tag noch,
Juliane

Susi Sonnenschein hat gesagt…

Naja, das war ja auch nicht wirklich eine große Mühe, solche Wünsche erfülle ich doch gerne. :-)
Schönes Wochenende! Bin schon mal gespannt, was als nächstes bei dir kommt.

@Jana: ich bin einfach nur zu faul, rauszugehen und Landschaften zu fotografieren. Das Wetter ist ätzend, das Kind läßt mich nicht mit Kamera in der Hand herumlaufen, der Mann schiebt Überstunden wie blöd. Es riecht übrigens einfach nur sensationell...ja...kräutrig.

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